AVM FritzBox 6840 LTE

Bild: avm.de

Zwar bieten alle LTE Provider ihren Kunden bei der Buchung eines LTE-Tarifs einen Router an, wer sich aber nicht von dieser Hardware abhängig machen will, kann jedoch auch zu einem Gerät aus dem freien Handel greifen. Zu dieser noch recht kleinen Kategorie gehört die FritzBox 6840 LTE von AVM.

Eigenschaften des LTE-Funks

Die FritzBox 6840 LTE ist als Router für städtische und ländliche Gebiete entwickelt worden. Dies spiegelt sich in den unterstützten Frequenzbändern wieder, wo sowohl der auf dem Land übliche 800-MHz-Bereich als auch der in Stadtgebieten verwendete 2.600-MHz-Standard vertreten ist. Da aber die Unterstützung für LTE 1.800 fehlt, das von der Telekom in einigen Stadtgebieten für den Ausbau eingesetzt wird, muss zumindest bei diesem Anbieter mit Einschränkungen gerechnet werden. Will man die FritzBox 6840 LTE im Telekom-Netz verwenden, sollte man sich also vorher informieren, auf welche Frequenzen das Unternehmen am jeweiligen Standort setzt.

Mit Blick auf die maximal mögliche Geschwindigkeit gehört die FritzBox 6840 LTE zu den fortschrittlicheren Modellen. Werden von den Netzbetreibern zum Teil noch Geräte angeboten, die nur 50 MBit/s im Downstream erreichen, liegt die Obergrenze beim AVM-Router bei 100 MBit/s. Im Upload schafft das Gerät 50 MBit/s. Möglicherweise durch große Entfernung zur LTE-Basisstation auftretenden Empfangsproblemen kann man auch hier mit einer externen Antenne entgegenwirken. Entsprechende Buchsen sind an der FritzBox vorhanden.

Vernetzungsmöglichkeiten der FritzBox 6840 LTE

Bei den Möglichkeiten zur Einbindung ins heimische Netzwerk hält sich Hersteller AVM an die üblichen Standards. Der LTE Router kann seine Internetverbindung sowohl über vier LAN-Buchsen als auch über WLAN mit anderen Geräten teilen. Soll zusätzlich ein Telefon angeschlossen werden, ist dies dank integrierter Telefonanlage ebenfalls möglich.

Zu beachten ist, dass das in der AVM FritzBox 6840 LTE verbaute Modem lediglich für den Betrieb in LTE-Netzen ausgelegt ist. UMTS oder HSPA werden als Fallback-Technologien nicht unterstützt.

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