Huawei B390

Bild: telefonica.de

Der Huawei B390 war einer der ersten LTE Router auf dem deutschen Markt und wurde von Vodafone, der Telekom und o2 gleichermaßen angeboten. Während die Erstgenannten mittlerweile auf neuere Hardware umgestiegen sind, hat o2 das Gerät noch immer im Angebot. Dort wird es in Verbindung mit LTE Tarifen für die stationäre Nutzung als Huawei LTE Router verkauft.

Eigenschaften des LTE-Funks

Als Modell der ersten Stunde sind die Fähigkeiten des Huawei B390 vergleichsweise beschränkt. Das Gerät ist hauptsächlich für den Einsatz auf dem Land konzipiert und unterstützt deshalb lediglich das 800-MHz-Band, das dort verwendet wird, um nicht für DSL erschlossene Gebiete mit breitbandigem Internet zu versorgen. Der Einsatz in der Stadt, wo o2, die Telekom und Vodafone auf die Frequenzbänder im 1.800- und 2.600-MHz-Bereich zurückgreifen, ist dadurch nicht möglich.

Dies wirkt sich auch auf die maximal möglichen Bandbreiten aus. Beim Huawei B390 sind diese noch auf 50 MBit/s im Down- und 10 MBit/s im Upload beschränkt. Neuere Modelle mit breiterer Frequenzunterstützung und LTE Advanced-fähiger Sende- und Empfangstechnologie schaffen hier bis zu 150 MBit/s. Da der Router als auf LTE spezialisiertes Gerät entwickelt wurde, hat der Hersteller darüber hinaus auf die Unterstützung des Vorgängerstandards UMTS verzichtet. Huawei B390-Nutzer sind deshalb zwingend auf eine LTE-Verbindung angewiesen, um ins Netz zu gehen. Der Einsatz von empfangsverstärkenden externen Antennen ist möglich.

Vernetzungsmöglichkeiten des Huawei B390

Für lokale Verbindungen unterstützt der Huawei B390 WLAN nach dem 802.11b+g-Standard und erlaubt es außerdem bis zu vier Rechner über LAN-Kabel anzuschließen. Eine Nutzung als Telefonanlage ist nicht vorgesehen, was unter Umständen die Anschaffung eines entsprechenden Zweitgeräts nötig macht.

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